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Medwedew: Europa-NATO ohne USA wäre schlimmer
Für Russland würde ein möglicher Austritt der USA aus der NATO nach Einschätzung von Ex-Kremlchef Dmitri Medwedew eine Verschlechterung bedeuten. Dann verbleibe der europäische Teil der NATO, und die Europäische Union werde sich in ein Militärbündnis verwandeln, schrieb der jetzige Vizechef des russischen Sicherheitsrates im Netzwerk Max. Die EU sei dann keine Wirtschaftsunion mehr.
NATO-Mitgliedschaft der USA auf der Kippe
US-Präsident Donald Trump hat am Mittwoch erneut damit gedroht, aus der NATO auszutreten. Zuvor hatten einige NATO-Mitglieder eine Beteiligung am Iran-Krieg verweigert. Trotz juristischer Hürden wäre ein NATO-Austritt möglich. Noch mehr als einen Ausstieg fürchten Experten das schwindende US-Engagement gegenüber der transatlantischen Verteidigungsallianz.
Führende US-Senatsmitglieder für Verbleib in NATO
US-Präsident Donald Trump bekommt für seine Äußerungen zu einem möglichen NATO-Austritt überparteilichen Gegenwind aus dem US-Senat. In einer gemeinsamen Erklärung schrieben der Demokrat Chris Coons und der Republikaner Mitch McConnell am Donnerstag, US-Amerikaner seien sicherer, wenn die NATO stark sei. „Der Senat wird das Bündnis weiterhin unterstützen, da es Amerika, Europa und der Welt Frieden und Schutz bietet“, heißt es in der Mitteilung.
Trump: Iran hat USA um Waffenruhe gebeten – Teheran dementiert
Der Iran hat nach den Worten von US-Präsident Donald Trump die USA um eine Waffenruhe gebeten. „Wir werden das prüfen, wenn die Straße von Hormuz offen, frei und ungehindert ist“, schrieb Trump am Mittwoch auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social. „Bis dahin bomben wir den Iran in die Vergessenheit.“ Der Iran wies die Äußerungen zurück, die USA um eine Waffenruhe gebeten zu haben.
Trump droht mit NATO-Austritt: „Das ist ein Papiertiger“
US-Präsident Donald Trump erwägt nach eigenen Worten ernsthaft einen Austritt der USA aus der NATO. Grund sei die mangelnde Unterstützung der Verbündeten für den US-Militäreinsatz gegen den Iran, zitierte die britische Zeitung „Daily Telegraph“ am Mittwoch den US-Präsidenten. Auf die Frage, ob er die US-Mitgliedschaft überdenke, sagte Trump dem Blatt: „Oh ja, ich würde sagen, das geht über eine reine Überlegung hinaus.“
Erneut Drohne in Finnland aufgetaucht
Wenige Tage nach dem Absturz ukrainischer Drohnen in Finnland ist erneut eine unbekannte Drohne auf finnischem Boden entdeckt worden. Nach Angaben des Grenzschutzes befand sich der unbemannte Flugkörper auf dem Eis des Pyhäjärvi-Sees in Parikkala an der Ostgrenze des Landes, wie der finnische Rundfunk berichtete. Zu Herkunft und Art der Drohne gab es zunächst keine Angaben.
Nahe russischer Grenze: Drohnen stürzen in Estland und Lettland ab
In Estland und Lettland sind aus Russland in den Luftraum eingeflogene Drohnen abgestürzt. Die Vorfälle im Osten der beiden EU- und Nato-Mitgliedstaaten nahe der Grenze zu Russland würden untersucht, teilten die Behörden in Tallinn und Riga mit. Es handelt sich um jeweils eine Drohne. Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine sind wiederholt Drohnen in den Luftraum der an Russland grenzenden baltischen Staaten eingedrungen.
Trump nennt NATO-Verbündete „Feiglinge“ – Weitere Soldaten in die Region entsandt
Die USA erwägen laut Präsident Donald Trump ein Zurückfahren ihrer Angriffe im Iran, senden aber zugleich US-Medienberichten zufolge Tausende weitere Soldaten in die Region. Die USA stünden kurz davor, die eigenen Ziele im Krieg zu erreichen, schrieb Trump auf der Plattform Truth Social. Die NATO-Verbündeten bezeichnete er als „Feiglinge“, weil sie den USA nicht bei der Sicherung der Straße von Hormuz geholfen hätten.
Russischer Kampfjet verletzt erneut estnischen Luftraum
Das baltische EU- und NATO-Mitglied Estland hat erneut die Verletzung seines Luftraums durch Russland gemeldet. Ein Kampfjet des Typs Sukhoi Su-30 sei am 18. März nahe der Ostsee-Insel Vaindloo unerlaubt für etwa eine Minute in den Luftraum eingedrungen, teilte die Armee in Tallinn mit.
Trump über Absage von NATO-Partnern verärgert
US-Präsident Donald Trump kritisiert die NATO-Verbündeten für ihre Weigerung, sich am Krieg gegen den Iran zu beteiligen. Die meisten Partner hätten ihm mitgeteilt, dass sie nicht in den Konflikt verwickelt werden wollten, teilte Trump am Dienstag auf der Plattform Truth Social mit. Dies überrasche ihn nicht, da er die Allianz schon immer als „Einbahnstraße“ betrachtet habe. Vor Journalisten stellte Trump ein baldiges Ende des Krieges in Aussicht.
Trump droht Nato und fordert Hilfe in Straße von Hormus
US-Präsident Donald Trump drängt im Iran-Krieg die Nato-Verbündeten mit konfrontativen Worten zur Unterstützung bei der Sicherung von Öltransporten in der wichtigen Straße von Hormus. Die Nato werde vor einer düsteren Zukunft stehen, sollten die Partner der USA dabei nicht helfen, sagte Trump in einem kurzen Interview der „Financial Times“. Sollte es „keine Reaktion geben oder sollte die Reaktion negativ ausfallen, wird dies, denke ich, sehr schlecht für die Zukunft der Nato sein“, wurde Trump zitiert.
Trump warnt NATO ohne Beistand vor schlechter Zukunft
US-Präsident Donald Trump warnt die NATO vor einer „sehr schlechten Zukunft“, sollten die Verbündeten den USA im Konflikt mit dem Iran nicht beistehen. Auf die Frage, welche Hilfe er benötige, um die Straße von Hormuz zu öffnen, sagte Trump in einem Interview mit der „Financial Times“: „Was auch immer nötig ist.“ Eine Ausweitung des EU-Marine-Einsatzes ist jedoch unwahrscheinlich, wie ein Insider vor dem Treffen der EU-Außenminister am Montag im Brüssel sagte.
Türkei: Nato fängt Rakete im türkischen Luftraum ab
Eine aus dem Iran abgefeuertes Rakete ist nach Angaben der Türkei erneut von einem Nato-Abwehrsystem im türkischen Luftraum abgefangen worden. Einige Trümmer seien auf freies Gelände in Gaziantep im Süden nahe der Grenze zu Syrien gefallen, teilte das Verteidigungsministerium auf X mit. Demnach gab es keine Toten oder Verletzten. Der Kommunikationschef des Präsidialamts, Burhanettin Duran, schrieb auf X, es habe sich um eine ballistische Rakete gehandelt.
NATO bestätigt absichtlichen Beschuss der Türkei
Die NATO hat ihre Einschätzung bekräftigt, dass eine in Richtung Türkei fliegende iranische Rakete bewusst auf das NATO-Mitglied abgefeuert wurde. Auf die Frage, ob die ballistische Rakete absichtlich Ziele in der Türkei ins Visier genommen habe, antwortete der Sprecher des obersten NATO-Kommandos in Europa, Martin O'Donnell, am Donnerstag mit „Ja“.
Iran bestreitet Raketenangriff auf die Türkei
Der iranische Generalstab hat Vorwürfe zurückgewiesen, die Türkei mit einer ballistischen Rakete angegriffen zu haben. In einer offiziellen Erklärung heißt es, Meldungen über einen Raketenabschuss in Richtung türkisches Territorium seien falsch und würden entschieden zurückgewiesen. Die iranischen Streitkräfte respektierten die Souveränität des Nachbar- und befreundeten Landes Türkei.
NATO: „Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt“
Die NATO geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. „Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt“, sagte Sprecherin Allison Hart. Sie betonte, die NATO stehe fest an der Seite aller Bündnispartner und verwies auf die Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung und Raketenabwehr. Wie berichtet, hatte ein NATO-Abwehrsystem am Mittwochnachmittag die aus dem Iran abgefeuerte Rakete in der türkischen Grenzregion abgefangen.
Trump will US-Lazarettschiff nach Grönland schicken
Die USA wollen nach Angaben von Präsident Donald Trump ein Lazarettschiff nach Grönland schicken und riskieren damit neue Spannungen im Verhältnis zum NATO-Partner Dänemark. Es solle bei der Versorgung von Kranken helfen, die auf der Arktisinsel keine Hilfe bekämen, schrieb Trump in einem Post auf seiner Plattform Truth Social. „Es ist auf dem Weg!!!“ Er sprach von einem „tollen“ Schiff, nannte ansonsten aber keine weiteren Einzelheiten.
Nato übt schnelle Truppenverstärkung aus dem Süden
Mit einer Landungsoperation an der deutschen Ostseeküste übt die Nato eine schnelle Verstärkung durch Bündnispartner. Dazu werden Soldaten, Waffen und Material am Mittwoch nach einer Seepassage über den Truppenübungsplatz Putlos in Schleswig-Holstein an Land gebracht.
Rubio: USA wollen starkes Europa als Verbündeten
US-Außenminister Marco Rubio hat sich zu einer engen Partnerschaft seines Landes mit Europa bekannt. „Wir gehören zusammen“, sagte Rubio am Samstag bei der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC). „Wir wollen, dass Europa stark ist.“ Den politischen Kurs von US-Präsident Donald Trump verteidigte er zugleich energisch. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen warb dafür, die europäische Beistandsklausel zum Leben zu erwecken, um sich unabhängiger von den USA zu machen.
Selenskyj will Datum für EU-Beitritt – Nato berät zu Ukraine
In der Diskussion um einen EU-Beitritt der Ukraine fordert Präsident Wolodymyr Selenskyj, ein genaues Datum dafür in einem möglichen Abkommen für eine Beendigung des Kriegs mit Russland festzuhalten. Zugleich knüpfte er eine Präsidentenwahl in seinem kriegsgeplagten Land in einem Post auf X erneut an die Sicherheitslage. In Brüssel kommen heute unterdessen die Verteidigungsminister der Nato-Staaten zusammen, um einmal mehr um die Unterstützung der Ukraine und die Bemühungen um einen Ausbau von Abschreckung und Verteidigung zu sprechen.
Hegseth sagt Teilnahme an NATO-Treffen ab
Die USA werden zum zweiten Mal in Folge nicht auf Spitzenebene bei einem NATO-Ministertreffen vertreten sein. Wie NATO-Generalsekretär Mark Rutte in einer Pressekonferenz in Brüssel bestätigte, kommt zu dem NATO-Verteidigungsministertreffen an diesem Donnerstag statt Minister Pete Hegseth nur Staatssekretär Elbridge Colby. Im Dezember hatte bereits US-Außenminister Marco Rubio seine Teilnahme an einem lange geplanten NATO-Treffen in Brüssel abgesagt.
Trump würdigt nach abfälligen Kommentaren britische Soldaten
Nach der Empörung über seine abfälligen Kommentare zu NATO-Truppen in Afghanistan hat US-Präsident Donald Trump die Leistungen britischer Soldaten gewürdigt. „Die GROSSARTIGEN und sehr MUTIGEN Soldaten des Vereinigten Königreichs werden immer an der Seite der Vereinigten Staaten von Amerika stehen!“, schrieb er auf seiner Plattform Truth Social.
Frederiksen kritisiert Trumps NATO-Aussagen zu Afghanistan
Dänemarks Regierungschefin Mette Frederiksen hat US-Präsident Donald Trump für dessen umstrittene Äußerungen zu NATO-Truppen in Afghanistan kritisiert. Es sei „nicht hinnehmbar“, dass Trump die Bemühungen verbündeter Soldaten infrage stelle, sagte Frederiksen am Samstag der Nachrichtenagentur Ritzau. Dänemark habe gemessen an der Bevölkerungszahl die größten Verluste erlitten. Ritzau zufolge starben während des Einsatzes nach dem 11. September 2001 44 dänische Soldaten.
Europa bleibt für USA Verbündeter, aber nicht mehr so eng
Die USA wollen zwar weiter fester Bündnispartner der NATO und damit Verbündeter der Europäer sein, sehen in der Verteidigung ihres Landes und der umliegenden Regionen aber die Priorität. Das geht aus der neuen nationalen Verteidigungsstrategie der Regierung von US-Präsident Donald Trump hervor. Auch die Abschreckung gegenüber China wird darin hervorgehoben.
Frankreich ruft zu NATO-Übung auf Grönland auf
Frankreich schlägt inmitten des Streits um Grönland eine NATO-Übung auf der Arktis-Insel vor. Frankreich sei bereit, „dazu beizutragen“, teilte der Elysée-Palast am Mittwoch mit. Grönland gehört als autonomes Gebiet zum NATO-Mitgliedsstaat Dänemark. US-Präsident Donald Trump hatte in den vergangenen Wochen immer wieder einen Besitzanspruch auf Grönland erhoben und dies mit nationalen Sicherheitsinteressen der USA in der Arktis begründet.
Das ist von Trumps Besuch in Davos zu erwarten
Grönland, Zölle, Gazastreifen: Vor seiner Reise nach Davos zum Weltwirtschaftsforum (WEF) hat US-Präsident Donald Trump die Europäer in große Aufregung versetzt. Sie suchen eine Antwort auf seine Drohung mit Zöllen gegen Deutschland und andere Länder für den Fall, dass Dänemark die Arktisinsel Grönland nicht an die USA verkaufen sollte. Jetzt kommt Trump zur WEF-Jahrestagung in die Schweizer Berge und spricht dort auf einer Weltbühne.
Frankreich schlägt Trump Treffen zu Weltpolitik G7 plus Russland vor
Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat US-Präsident Donald Trump ein Treffen der G7-Staaten zu mehreren geopolitischen Themen vorgeschlagen, an dem auch Russland teilnehmen könnte. Es solle am Donnerstag in Paris stattfinden, so Macron am Dienstag in einer Kurznachricht an Trump, die dieser veröffentlichte.
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